Webradio und Livestream

Spezialtipp

Das AKA Freiburg und SWR Kultur New Talent Lionel Martin

Bild: SWR/Sabine Stumpp

Freitag, 20:03 Uhr SWR Kultur

Abendkonzert

Das AKA Freiburg und SWR Kultur New Talent Lionel Martin

Bühne frei für jungen Musikern und Musikerinnen: Neben Uni, Studijobs und Praktika erarbeiten die Mitglieder des Akademischen Orchesters Freiburg jedes Semester sinfonische Musik auf hohem Niveau. Für ihr Programm im Sommersemester 2024 haben sie einen Solisten in ihrem Alter eingeladen: Den hochtalentierten Cellisten Lionel Martin.

Tagestipp

Heute, 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

Von Dialekt-Hörspiel bis zum Experimental-Stück: Jede Menge Geschichten, die umtreiben und bewegen. 3/3: «Auge um Auge» von Val Gielgud Ein Politkrimi aus dem Kalten Krieg! Eine Denunziation überschreitet mehrere Landesgrenzen und beschäftigt noch die Nachkommen. Um diesen bösen Fluch aufzuheben, muss die Familie Hunter ihren Feind mit denselben Waffen schlagen.Budapest im Jahr 1956: In Ungarn bricht ein Aufstand des Volkes gegen die russische Besatzung aus. Der Bankier Tibor Hunter und seine Frau Maria müssen so schnell wie möglich mit ihrer Tochter Anna das Land verlassen und sich in England in Sicherheit bringen 13 doch die Grenzen sind zu. Tibor und seiner Tochter gelingt die Flucht mithilfe eines englischen Bankierskollegen. Maria aber verschwindet auf mysteriöse Weise Jahrzehnte später heiratet Tibors Tochter Roger Gale, den Sohn ebendieses Bankiers. Aber nicht nur das Gespenst der Flucht schwebt noch über der Familie 13 Tibor Hunter hat inzwischen auch herausgefunden, wer damals für das Verschwinden seiner Frau verantwortlich war. Neben der Liebe zu seiner Tochter treibt ihn seither nur eines an: sich am Denunzianten zu rächen. Dieser dreiteilige Retrokrimi des britischen Autors Val Gielgud geht nicht nur in die Augen, sondern auch in Mark und Bein! Mit: Leopold Biberti (Tibor Hunter, vormals Hunyadi), Eva Portmann (Maria, seine Frau), Ursula Rieck (Anna, seine Tochter), Valerie Steinmann (Hilda Fairweather), Suzanne Geyer (Miss Deane), Berthold Toetzke (Roger Gale), Jürgen Grützmann (Bill Summers, Journalist und TV-Interviewer), Max Knapp (Verkäufer), Lotte Marquardt (Peggy Wace), Jürgen Cziesla (Sandy Cameron), Adolph Spalinger (Janos Pasztor), Elmar Schulte (Telefonstimme, Arzt), Walter Bremer (Hotelportier), Sylvia Rhomberg (Airhostess), Rick Parsé (Flugzeugcaptain), Joachim Ernst (Inspecteur Jean Perroquet), Eva Maria Duhan (Madame Perroquet), Sibylle Brunner (Mariette Gallet), Hans H. Hassenstein (Laszlo Callas), Hilde Ziegler (Odette Mercier, Zimmermädchen), Buddy Elias (Garçon) u.v.m. Hörspielfassung und Übersetzung: Hans Hausmann - Musik: Hans Moeckel - Regie: James Meyer - Produktion: SRF 1967 - Dauer: 37"

Konzerttipp

Heute, 21:05 Uhr Deutschlandfunk

On Stage

Spidergawd (NOR) Aufnahme vom 9.3.2024 aus dem UT Connewitz, Leipzig Am Mikrofon: Tim Schauen Hardrock gibt es seit den 1970er-Jahren, doch in der Lesart der 2013 in Norwegen gegründeten Band Spidergawd hat dieser Sound nichts von seiner Energie verloren. Im Gegenteil: Frontmann Per Borten schreibt Stadionhymnen, die auch in Klubs das Publikum entzünden können. Die beiden Gitarristen (Borten und Brynjar Takle Ohr) spielen harte Riffs und die Genre-typischen "Double Leads" genannten, zweistimmigen Linien. Schlagzeuger Kenneth Kapstad ist hinter einer riesigen Rock-Burg verschanzt, erreicht aber mit seinen langen Armen alle Toms und Trommeln. Hallvard Gaardløs schlägt den Bass mit dem Plektrum direkt am Steg an, um den typischen knurrenden Ton zu erzeugen - und dazu spielt Rolf Martin Snustad Bariton-Saxofon. Vier der fünf Männer singen. So entsteht der markante Spidergawd-Sound mit einer Energie, die von den Siebzigern bis ins Heute reicht. Und darüber hinaus.

Hörspieltipp

Heute, 20:05 Uhr Bayern 2

Bayern 2 Salon

Hörspiel & Podcast Podcast I will survive - der Kampf gegen die Aids-Krise (5/7) Eine bittere Pille Von Niklas Eckert, Sarah Fischbacher, Meret Reh, Judith Rubatscher und Phillip Syvarth Regie: Martin Heindel BR 2024 Podcast Eine bittere Pille (5/7) Wie überlebt man in einer Zeit, in der der Halt im Leben wegbricht? Ganze Freundeskreise sterben? Die Angst vor Ansteckung Realität wird? In dieser Folge zoomen wir hinein in die Leben von drei Menschen, die während der Krise alles verlieren und sich in einem neuen Leben zurechtfinden müssen: Sabrina, Dieter, Martin. Und vor allem eine Gruppe begleiten wir ganz nah, die innerhalb der queeren Community härter als alle anderen von der Krise getroffen wird. Hörspiel In ihre Wort-Klang-Komposition ding fest machen hat Ulrike Haage autobiografische und theoretische Texte der Bildhauerin Louise Bourgeois einfließen lassen. Musikalisch nimmt sie dabei die Vielfalt von Bourgeois" Werk auf. In den 50er-Jahren verlagerte Louise Bourgeois ihr Interesse von der Malerei auf die Bildhauerei. Es gibt kaum ein Material, das die eigenwillige Künstlerin nicht bearbeitet hat: Brot und Spucke, Federn und Tücher, Stahl und Bronze, Marmor und Stein, Latex, Gips, Holz, Klebstoff. An dieser Vielfalt der verwendeten Materialien und der Formensprache orientiert sich die Komponistin Ulrike Haage. In das Hörstück fließen autobiografische und theoretische Texte der Bildhauerin ein, Interviews, Poeme und Klangtexte, die sich mit den zentralen Themen des Lebens der Bourgeois befassen: der Auseinandersetzung mit dem Vater, mit der Mutter, dem Exorzieren der Vergangenheit und unbewältigten Emotionen. Louise Bourgeois, (geboren 1911 in Paris, gestorben 2010 in New York City) 1938 Heirat mit dem Kunsthistoriker Robert Goldwater und Übersiedelung in die USA. Zählte mit Breton, Miró, Tanguy und Ernst während des Zweiten Weltkriegs zum Surrealisten-Kreis, in den 50er Jahren Verlagerung von der Malerei auf die Bildhauerei. 1993 alleinige Vertreterin der USA auf der Venedig-Biennale, 2002 älteste Teilnehmerin an der documenta XI. Ihre Texte Louise Bourgeois. Destruction of the Father - Reconstruction of the Father. Schriften und Interviews 1923-2000 erschienen 2001 als Sammelband in deutscher Übersetzung. Ulrike Haage, geb. 1957, Musikerin, Komponistin, Hörspielmacherin, lebt in Berlin. 2003 erhielt sie als erste Frau und bis dato jüngste Preisträgerin den Deutschen Jazzpreis (Albert Mangelsdorff Preis), der sie für ihr bisheriges Lebenswerk, ihre Arbeit an der Schnittstelle von Pop, Kunst und Avantgarde, auszeichnete. Für ihr Hörspiel-Gesamtwerk erhielt sie 2022 den Günter-Eich-Preis. Weitere BR-Hörspiele: Exakte Vision (2004, gemeinsam mit Ulrike Voswinckel), Die Stille hinter den Worten (2008), alles aber anders - 12 Miniaturen über Eva Hesse (2009). Lost in Neulich Konsequenzen. Staffel 1, Folge 10 Jana geht zu einer Pyjamaparty. Doch mitten in der Nacht muss Sandra sie dort abholen. Justin will bei der freiwilligen Feuerwehr mitmachen, aber dazu gehört ein übles Aufnahmeritual. Schließlich gibt er dem Druck der anderen nach. Ein Fehler, den er noch lange bereuen wird. Ein ARD-Audiothek-Original mit u.a. Ella Lee, Christoph Moreno, Lea Freund, Tessa Mittelstaedt. Von Natalie Tielcke, Regie: Anja Herrenbrück. Eine Produktion von Radio Bremen mit MDR, SWR und rbb.

Featuretipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Bin ich der, der ich sein will? Bei Jonathan Safran Foer in Brooklyn Von Simone Hamm Regie: Claudia Kattanek Produktion: Deutschlandfunk 2017 Mit 25 schrieb Jonathan Safran Foer seinen ersten Roman: "Alles ist erleuchtet". Das Buch über einen jungen Amerikaner, der zusammen mit einem großmäuligen ukrainischen Übersetzer und einem pupsenden Hund in einem klapprigen Auto durch die Ukraine fährt, wird ein Welterfolg. Sein Sachbuch "Tiere essen" macht viele Leser zu Vegetariern. Foers jüngstes Buch, "Hier bin ich", ist sein persönlichstes und zugleich politischstes; ein fast existentialistischer Roman über das langsame Zerbrechen einer Ehe, einer Familie, ein Roman über Heimat und Heimatlosigkeit, über Juden in Israel und in den USA. Mit seiner Besucherin spricht Jonathan Safran Foer freimütig über Privates, über die Fragen, mit denen er sich herumschlägt: Bin ich so, wie ich sein will? Warum und wie lebe ich in Brooklyn, in New York, wo die Menschen permanent miteinander konkurrieren? Bedeutet es mir etwas, Jude zu sein? Gibt es die Beziehung, die nicht ermüdet und nicht zerbricht?

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Deutschlandfunk Kultur

Lorbeer

- Pop-Hörspiel - Catherine und David verbringen innige Tage an der französischen Küste. Doch Catherine spürt, dass sie sich verwandeln muss. Wie wird das ihre Beziehung verändern? Und wie kann überhaupt von Verwandlung erzählt werden?

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